Bilddarstellungen heiliger Stätten
– 200 Jahre Koyasan –
(c) Niels Guelberg 2009
Koyasan-Chronik
- 1141
- Mittleres Tor (chūmon) erbaut
- 1630
- Brand: Blitzschlag in Große Pagode (daitō); Goldene Halle (kondō), Mieidō u.a. niedergebrannt
- 1643
- Große Pagode (daitō) wiederaufgebaut
- 1736
- fünfte Goldene Halle (kondō) eingeweiht
- 1774
- Mittleres Tor (chūmon) zusammen mit dem Kangakuin niedergebrannt
- 1779
- Mittleres Tor (chūmon) wiederaufgebaut
- 1809.07.23.4
- Mittleres Tor (chūmon) wieder niedergebrannt
- 1820.10.
- Mittleres Tor (chūmon) wiederaufgebaut
- 1843.*09.01
- Brand: Große Pagode (daitō), Goldene Halle (kondō), Mieidō, Mittleres Tor u.a. niedergebrannt
- nach 1846
- sechste Goldene Halle errichtet
- 1848
- Mieidō wiederaufgebaut
- 1878
- Spendenaktion Ichigakus: bis 1884 Wiederaufbau der Großen Pagode geplant; Baubeginn 1879, jedoch abgebrochen.
- 1880.03.
- Verbot des Übernächtigens von Frauen an alle Tempel des Kōyasan
- 1881.07.11.
- Einrichten einer Übernachtungsstätte für Frauen auf der Platz der heutigen Universität
- 1884.02.11./12.
- erster Großbrand durch Brandstiftung: 1. Tag Feuer in den beiden westlichen Tälern Ishin-in und Saiin, 34 Tempel abgebrannt; 2. Tag Feuer im Osten nahe der Ersten Brücke (Ekō-in), 16 Tempel abgebrannt. An beiden Tagen zudem 130 private Wohnhäuser abgebrannt.
- 1888.03.23./24.
- zweiter Großbrand durch Brandstiftung: 1. Tag Feuer vom Nan-in (Isshin-indani) aus über Gonomuro-, Senjuin- bis nach Odawara-dani; 2. Tag Feuer im Osten vom Zōfuku-in aus (damals zwischen Kitamuro-in und Renge zanmai-in); Schadensbestandsaufnahme in einem Einblattdruck vom 9. Mai 1888 (HINONISHI 1983 No. 180 bzw. Abb). Bei den beiden Brandstiftungen von 1884 und 1888 handelt es sich um einen sehr systematisch vorgehenden Täter (vermutlich die gleiche Person), der jedes Mal das Eindämmen des Brandes abwartet, um dann am nächsten Tag den Kōyasan von der anderen Seite wieder in Brand zu stecken. Anders als die notorischen Brandstifter jüngster Zeit, die mit Vorliebe bedeutende Kulturgüter vernichten, war dem Täter von 1884/1888 offenbar daran gelegen, unter Umgehung der zentralen Tempelanlage alles in Schutt und Asche zu legen.
- 1908.11.
- Verlegung der Fudō-Halle (Nationaler Kulturschatz) von Ishin-indani zum Haupttempel abgeschlossen
- 1911.06.
- Seilbahn für Warentransport zwischen Shiide und Kōyasan eröffnet
- 1915.02.
- erste öffentliche Toiletten
- 1915.03
- Eisenbahn zwischen Osaka und Hashimoto eröffnet
- 1918.08.16
- Baubeginn des Reihōkan-Museums; zuvor größere Umstrukturierungsmaßnahmen des Minami-dani
- 1921.05.15
- Eröffnung des Reihōkan-Museums
- 1924.12.25
- Eisenbahnstrecke bis Kudoyama verlängert
- 1925.08.01.
- Eisenbahnstrecke bis Shiide verlängert
- 1926.12.
- Goldene Halle (kondō) niedergebrannt
- 1927.04.01
-
Baubeginn des Bibliotheks-Neubaus
- 1928.06.18
- Eisenbahnstrecke bis Kamiya verlängert
- 1929.02.21.
- Eisenbahnstrecke bis Gokurakubashi vervollständigt
- 1929.05.10.
-
Baubeginn des Universitäts-Neubaus
- 1930.06.19.
-
Eröffnung der Kabelbahn zwischen Gokurakubashi und Kōyasan
- 1932.04.21.
-
Demonstration von 250 Rikscha-Fahrern gegen den Busbetrieb
- 1932.12.16.
- wurde ein Ski-Klub auf dem Kōyasan gegründet
- 1933.08.15
-
Eröffnung des Busbetriebs zwischen Kōyasan und Frauenhalle
- 1934
- siebte Goldene Halle (kondō, Stahlbetonbau) fertiggestellt
Author: Niels GUELBERG
e-mail: guelberg@waseda.jp
First drafted: 09.09.14
Last updated: 09.09.14