Das Skigelände im Anschluss an das „Nachtigallental“, heute ein Naturlehrpark mit Abenteuerspielplatz und angeschlossenem Campingplatz, wurde im Zusammenhang mit der Eröffnung der Kabelbahn zwischen Gokurakubashi und Kōyasan eingerichtet, wohl um die Bahn über das ganze Jahr auszulasten (im Winter nimmt die Zahl der Kōyasan-Pilger auch heute rapide ab, so dass die meisten Herbergen von Dezember bis Ende Februar geschlossen sind). 1930, das Eröffnungsjahr der Kabelbahn, war zugleich das Jahr, in dem der Gründer der Arlbergschule des modernen Alpenskis, Hannes Schneider (1890-1955), auf Einladung der Tamagawa gakuen nach Japan kam, um seinen Sport zu vertreiben. Hannes Schneider ist in Deutschland in seiner Vaterrolle in dem frühen Luis-Trencker-Film „Der Berg des Schicksals“ (1924) in Erinnerung; für den Skisport ist seine Einführung eines zweiten Skistocks und des Stemmbogens ein bleibender Verdienst.
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| [ezu059] ca. 1934 | [a01553] Postkarte 1932 |
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Das Skigelände wurde, wie nebenstehendes Prospekt aus den frühen 30er Jahren (ca. 1934) zeigt, von der Eisenbahngesellschaft, die die Züge zwischen Osaka (Nanba) und Kōyasan betrieb, heftig beworben. Am 16. Dezember 1932 wurde ein Ski-Klub auf dem Kōyasan gegründet, und nachdem im Sommer 1933 der über drei Jahre währende Streit zwischen den Rikscha-Fahrern und den Fuhrunternehmen beigelegt worden war, konnte auch der Busbetrieb zwischen dem Bergbahnhof Kōyasan und der Frauenhalle aufgenommen werden, was zu einer weiteren Reiseerleichterung für die Vergnügungssüchtigen führte. (Eine in ihrer Wirkung immer noch anhaltende Folge des damaligen Streits ist das Benutzungsverbot der Busstraße für Fußgänger, Taxis und den Allgemeinverkehr.) |
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